in dem Zimmer, hernach in der Rirche. Der Ma-gistrat sah durch die Finger. Freyburg aber hobvoller Entrüstung den Sund auf. Dieser Bruchbeförderte die Reformation, indem itzt Genf nichtweiter von Freyburg abhicng.
Damals wurden in Frankreich die Reformie-ren ohne alle Erbarmung verfolgt. Zween Genferwurden in Lyon in Verhaft gezogen. Unrsonstdrang die Stadt Genf auf ihre Auolieferung; end-lich ward diese Auslieferung durch Berncrgefandte,nämlich den Denner Sehüni und den RathsherrRudolf von Dießback , erhalten. Cchöni, einjunger Mann von grossem Verdienste, wurde imMalvoisier-Weine von einer Lyonerin vergiftet,die bald hernach zu Genf auch den Farel und Vi-ret vergiftete. — Franz I. der in seinem Reiche dieReformirten verfolgte, schmeichelte ihnen in derSchweig. Durch die Liebkosungen des Wilhelmdü Lellai Höfte er mit den evangelischen Ran-tons eine Verbindung gegen den Rayser zu Stan-de zu bringen. Die Kantons aber vermieden dieSchlinge.
Der genfcrsche Bischof hatte sich nach Cham«bery zum Herzog von Gavoyen begeben. Daselbstwurde auf den zi. Heumonat izzg. ein kriegeri-scher Ueberfall der Stadt Genf verabredet. Erstauf den Abend des zo. Heumonat wurde der Ue-berfall durch einen von den Mitverschworncn demMagistrate verrathen. Die Nacht durch stand dieBürgerschaft unter den Waffen. Die katholischevarlhev in der Stadt verschloß sich in den Häu-sern und sah sich ausser Vermögen, den savoischen