Band 
Erster Theil.
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wurde in eine hohe Schule verwandelt ; die Rlo,stereinkünfte wiedmete man zu Hospitälern, zuKirchen und Schulen, bliebt ohne Gewalt wur-de die Reformation eingeführt^ die Hartnackigtenwurden, jedoch nicht ohne ihre Habe, aus demLande verwiesen. Der Bischof ließ sich zu Frey-bürg nieder. — In die eroberten Provinzen wur-den von Lern und Freyburg , Landvögte gesen-det. — Der Herzog von Savoyen forderte siebey allen Anlassen zurück; nach langem brachten esdie übrigen Rantono dahin , daß Lern das inSavoi eroberte Gebiet und Ger abtrat, hingegenwurde dieser Kanton (im Jahr 1564.) in demewigen Besitze des wattlandes bestätigt. Auchlvallis gab einen Theil des eroberten zurück.

In Genf wurde durch den glücklichen Ausgangdieses Krieges die Rirchcnverbesserung, besondersdurch Calvin und Betza befördert. Noch entstan-den indeß mancl-e innere Unruhen und Zwiste, nochkostete es Gut und Plut, bis zugleich mit der rei-nern Lehre auch die moralische Zucht wieder her-gestellt wurde. — Wegen des immer noch herrschen-den Parthcygeistes und wcgen des allgemeinen Sit-tenverderbcns schlug Ralvin mit seinen geistlichenMitbrüdern dem Volke den Genuß des Abendmalsab. Wegen dieser Verweigerung wurde Ralvinmit Farel und noch einem Kollegen im Jahr i;;8-in der Versammlung des Volkes verbannet. Aufdringendes Anhalten des Volks und der Regierungkam Ralvin den iz. Scvt. 1541. nach Genf zu-rück. Sein erstes Geschäft war die Einführungeiner strengern Rirchenzucht. Ungeachtet diese in