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ger sehr oft unter den Waffen. Jeder neue Bür-ger vermehrte die jährliche Steuer, verstärkte dasKriegesheer um einen Kopf und ersparte damit ei-nem Jahrfold von Gulden. Um so viel weni-ger konnte man dieses Zuwachses neuer Bürgerentbehren, da bald durch Pestscuchc, bald durchKriege die Bevölkerung geschwächt ward.
Nach der Reformation wurde das Einzuggcldin Zürich schon im Jahr 1525. verdoppelt. ImJahr 1540. wurde es noch mehr erhöht: »Doch» vorbehalten, heißt's in der Satzung unterm 26.Ma», »ob treffenlich Wcrkleut und Meister sundc-» riger Künste, der man in unsrer Stadt nothdürf-» tig sey, herkummcn, daß die genommen werden» mögen je nach Gelegenheit der Sache.» — ImJahr 1549. ward erkennt, » daß man hinanthin» keine Frömbden zu Bürgern mehr annehmen fol-» le, mcn sey dann jrer Kunst und Handwerks» nothdürftig, oder sie haben sonst ein ansehnliches» Vermögen.»
Zur Beförderung sowol des Handels überhauptals auch besonders der Landwirrhschaft, wurdendie wolthätigsten Anstalten getroffen. In einemzürchcrschen Mandate vom Jahr 1529. werden dieewigen Zinse an Frucht oder an Gelde verbo-ten; in den Jahren i;;z. 154;. 1551. u s. f. wur-de dieses Verbot mit allem Ernst wiederholt, 9)zugleich auch wurde gegen den Winkelkauf, Für-kauf und Mehrschatz geeifert. — Don neuem er-
<j) S. Schinzen Geschichte der zürcherschen Zd.-.ndelschast s.
140. wie auch jürchecsches Stadtarchiv Tr. 410. B- e.
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