Band 
Erster Theil.
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wachten die C einwand- nnd Baumwolle-Gerver.be; sonderheitlich wurden viel Lombasin, undBarchet verfertigt. — Im Jahr 1554. wurde dasMünzwesen erneuert. Die damalige Währungverhielt sich zu der heutigen wie i. zu nicht völlig 2.

Im Jahr i;;;. flüchteten sich um der Gewissens-freybcit willen, die Muralten, Orellen, Dunusund andere ansehnliche Familien, bey 200. Perso-nen, von ssocarno, und im Jahr 1567. die s>e-sialutzcn u. a. von Lleoen nach Zürich, r) DieseColouie legte den Grund zu den nachherigcn Ma-nufacruren. Man sieng an, die Seide auf Mül-len zu zwirnen, sie zu färben und in Sammet undandern Stoffen zu verarbeiten; man verfertigte Tü-cher und andere wollene Zeuge, wozu man diebisher unbekannten walkmüllen erbaute. Dieseneuen Coloniflen beförderten auch den Weinbau,indem sie die Weinranken, die man vorher an Bo-gen pflanzte, an Pfalen hinaufzogen; auch mach-ten sie Versuche, den wavd, das Gelbkraut undandere Farbwaaren zu bauen; Evangelist« Janinohatte so gar rund um Zürch her eine grosse AnzahlMaulbeerbäume erzogen.

Gleichwie nunmehr mit den Klöstern und Krie-gesdiensten so viele unsittliche Ausschweifungenabgeschafft wurden, so wurden hingegen mit derkandwirthschaft und mit dem Knnstfleisse bürger-lichere Sitten gepflanzet. Ueberall zeugen die Man-date des sechzehnten Jahrhunderts von spartani-scher Strenge in der Regierung und von apostoli-

r) S- Icwpe tietv. 1'. IV. 8cei. I. X. 6. <Ie xerlecutinne

l.ocürnenli»m , s. iZl. und Stumpfen Chrvu. VI. 10.