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scher Einfalt im täglichen Leben. Die helvetischeSchaubühne selbst war vielmehr eine Schule fürden Kirchenlehrer und Staatsmann als ein Spieldes Witzes uud der Galanterie. Nur dürfen wirder Theaterstücke eines gewissen Jacobs Roüefs,Wundarztes in Zürich erwähnen. Von diesem hatman ein Schauspiel, welches den 9. und 10. Ju-nius 1550. zu Zürch auf öffentlichem Markte aufge-führt worden. Der Jnnhalt ist die Schöpfungsgerschichte. — Der nachherige bernersche Nenner, Nr,clauo Manuel, verfertigte unter anderm zweySchauspiele, die in Brrn öffentlich vorgestellt wur-den; in -ein einen contrastiert auf die auffallende-ste Weise der Aufzug des Papstes mit dem AufzugeChristi. Der H. Petrus tritt hervor/ und auch mitder Brille auf der Nase kann er seinen Nachfolgernicht finden. Das andere Schauspiel heißt derTodtenfresser; auf der Bühne erscheinen einige Prie-ster, die beym Sarge eines verstorbnen Reichen sichüber die fette Beute beglückwünschen. — Ein merk-würdiges Schauspiel aus diesem Zeitalter ist auchNollhardt, unter der Aufschrift: »dieß sind die» Prophetien sancti Methodii und Nollhardi, wel-che von Wort zu Worte nach Jnnhalt der Ma-» terie und Anzeigung der Figuren find gespielt wor-„ den, im i;ten und röten Jar, vff der Herren„ Faßnacht von etlichen ehrsamen vnd geschickten„ Bürgern einer löblichen Stadt Lascl. pam.
philus Gengmbach. Gespielt zu Lob dem rö-« mischen Rych, eyr Eytgenoßschaft desselben gkych,» daß fi best bas bewahren sich.» In dem Schau-spiele traten Fürsten, Papste, Freystaaten auf, de-