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nen Nollhart mit patriotischer Freymüthgkeit ihrSchicksal vorher sagt. — Galanterie und Belusti-gungen behielten in Zürich noch immer ein sparta-nisches , kriegerisches Aussetzn. Im Jahr 15z?,sagt die friesische Handschrift, erjagten die Züricherin dem Sihlwalde zwey Rehe; in dem Stadtgrabenschössen sie drey Hirschen; das Wild ward unterdie Zünfte getheilt; die Bürger äffen auföffentlichcmkindenhofe n»it ihren Weibern. Im Jahr 1558.spielen eben daselbst unter offenem Himmel dieSöhne und Töchtern von Zürich. Dieß geschahmehrmal, sonder Zweifel nicht ohne feyerliches An-denken an jene Heldinnen, die nicht weniger mitSicgeslorbccrn als mit Rosen der Liebe die Stirneumkränzten.
Um die neue Glaubenslehre bey ihren Gegnernin desto grösseres Ansetzn zu setzen, unterstützten sieihre Dckcnner durch einen, soviel immer möglich,unsträflichen Mandel. — Um sich desto besser inder Ausübung der bischöflichen Rechte zu behaup-ten , wurden selbige nunmehr von der weltlichenObrigkeit auf die gcwiffenhastete Weise gehandha-bet. Einen Theil des geistlichen Richteramts übtezu Lern und Genf die Geistlichkeit selbst aus;zu Zürich, Basel, Schafhausen die weltliche Übria-keit durch eigne von ihr besetzte Gerichte. Alljähr-lich wurden unter obrigkeitlicher Aufsicht Airchenrsynoden gehalten; die Rlostergüter wurden denKirchen und Schulen, den Armen- und Kranken-häusern genstedmet; die Lllatr monialhändel wur-den von einer obrigkeitlichen Commitce, in Bey-seyn einiger geistlichen Beysitzer, beseitigt. Um de-