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„Daß sich mcngklich^ niemantS vsgenommen,„ welcher nit durch Krankheit oder ander ehaft Dr-» fachen, daran eines jeden Zunft oder Gemeind» kommen, sich entschuldigen mag, beflysse, zum„ wenigsten all Sonntag vnd vff die Zyt, so man„ das Nachtmal halt, by guter Zvt zur Riichcn» vnd predig zu gon. — Ferner wollend wir,„ daß die Aeltcrn jre Kind vnd Gesind, nach dem» Imbiß zur Kinderpredig führen vnd weysen söl-» lend. Ob yemands daran säumig, so wollend„ wir, daß dersclb darumb geleider und gestraft„ werd. Dann so etwas schwüren und Dnzucht» (Unanständigkeit) von Rinden vermerkt, wurden» wir deß an jren Eitern zukommen.» — Mit derAbsonderung von dem sonntäglichen Gottesdienstewar unmittelbar die Aasschliessung von allen bür-gerlichen Gewerben und Freyheiten verbunden.
Ferner werden in diesem Mandate alle und jedeSpiele, ohne Ausnahme, alle zerhouwne Rleidcrund mit Namen zerhouwne Hosen, alles gedop-pelte Gewehr gänzlich verboten. »Nur an den» Hochzyten, vnd zwar nit länger dann bis Abeuts» zu Dättenzyt, vnd sonst gar nit, euch nit mit» blossem Lyb, soll man tanzen; dazu am Tanz» by zehn Schillingen nit umbzewerfen. — Nie-» mauds der Heimische» soll sich Nachts nach den» Neunen im spirtshus noch vssden Stuben mcer« finden lassen. — Ouch tollend Wirthe vnd Stri-» bcnknechte niemand Heimischen meer, wer der» joch sye, jung oder alt, vff wyn, Korn, Haber» oder andere Frucht, noch ouch (wie man spricht)» vff Krydcn je schryben oder über zehn Schilling
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