Band 
Erster Theil.
Seite
179
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man, und zwar anfangs meistens nur in derSprache der Alten. .Beynahe so abergläubischwurde nunmehr das elastische Alterthum wie vor-mals die Reliquien verehrt. Unvermerkt wagteman's , nach dem Beyspiel der schönen Geister,welche das mcdicaische Haus in Italien und Franzin Frankreich erweckte, auch in der Schweiß undin Deutschland die Musen in der Muttersprachereden zu lassen. Das deutsche Kleid, welchesZwingli, Leo Iudä, Ludwig Hetzer der Religiongaben , paßten Brand und Fischart der socratischenPhilosophie, Roucf und Manuel der theatralischenMuse an. Bey aller Hochschätzung des elastischenAlterthums sah man das Feld auch der vaterlän-dischen Geschichte durch die Tschudi und Stum-pfen, die Simmler, Bullinger u. a. so wie dieSchätze der Naturforschung durch die Bauhinund Zwinger, Wolf, Conrad Geßner u. s. w. herr-lich erweitert. — Die schönsten Blumen indeß, wel-che die Reformatoren auf dem griechischen und rö-mischen Parnasse pflückten, wurden immer am lieb-sten in heiligem Opferkranz dem Altare geweicht.Der Triumph aller litterarischen Bemühungen schie-ne die Uebcrsetzung des Einmischen Grundtexts.Nachdem, sie im Jahr 1541. zu Zürich ans Lichttrat, bemächtigte sich ihrer sogleich Robert Elimneim Jahr 154z., und gab sie mit der Vulgata undmit den Schotten des Datablus heraus, ohne daßer der zürcherschen Verfasser erwähnte.

Auf dem Acker der Kirche wuchsen freylich mit-ten unter den herrlichsten Früchten die einen undandern, eben nicht heilsame pflanzen, indem man