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Stadt beschwerliche Gaste; auch wurden sie von ihrrem Candvogte, einem Sucerncr, nach Hause be-rufen. Die einen von den Rantons sahn gernedie evangelische Parthey gedemüthigt; die andernmußten nothgezwungcn still sitzen, wenn sie nichtGefahr laufen wollten, auf der einen Seite von deneydgenößischen Waffen überfallen zu werden; sieschrankten sich ein auf eine schläferige, und ebendeswegen unwürksame Fürbitte beym Kayscr. End-lich schien auch die angebottene Hilfe von Frank-reich dem verwayßtcn Constanz verdächtig. Aufdas Geschrey des Pöbels ward das kayserliche In-terim angenommen. Dieses bestand in einer etwasgeschminkten Lehre der päpstlichen Kirche, nur daßes die Pricstcrehe und das Nachtmal unter beydenGestalten erlaubte. — Verschiedene Prediger undandere angesehene Bürger zogen nunmehr aus derStadt weg. Nach einer Verlegenheit von zweenMonaten übergab sich die Stadt dem römischenKönige Ferdinand, welchem Kayscr Rark V. dieVollziehung der Acht auftrug. Unter Losbrcnnungdes Gewehrs hielt den 15. October der kayserlicheBefehlshaber mit 2000. Mann seinen Einzug; derRath und die Bürgerschaft huldigten dem HauseOesterreich, und schwuren auch in Absicht auf dieReligion unumschränkten Gehorsam, h)Mittlerweile sollten alle Rcligionszwiste auf derAirchenversamlung zu Tridenl beseitigt werden.Ohne Mühe beredete Frankreich die Aantons ins-gesamt, daß sie keine Abgeordneten zu dem Con-ti) S. Midclins Constanzersrnrm in Simmlcrs Sammln«,gen Band it.