Band 
Erster Theil.
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185
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cilium sendeten. Durch allerley Schmeicheleiensuchte sich der französische König Heinrich II. derfreyen Werbung in der Schweig zu versichern.Um so viel wichtiger war sie damals, da noch beymAnfang eines Feldzugs bey tau enden neue Trup«pen aufgeboten, und sogleich nach geschlossenemFrieden wieder abgedankt wurden. ImJahr 1549.erneuerten die Graubündtner und waUiser nebsiden eiifLantons (Zürich und vcrn ausgenommen)ihre Verbindung mit Frankreich.

Aeusserst unzufrieden war der Nayfer über dieseDundeserneuerung. — Gegen denselben brach imJahr i;;2. ein allgemeiner Arieg aus Moritzvon Sachsen, vormals sein Freund , fieng nun an,auf seine Uebermacht eifersüchtig zu werden. ImJahr 1552. trat er mit Frankreich und einigenReichofürsten gegen den Rayser in geheimes Ver»standtniß; die gefangenen Fürsten von Hessen undSachsen machte er ledig; das Interim schafte erab und durch einen neuen Landesfrieden beför-derte er die Wiederherstellung der ricligionofreyheit.Zu gleicher Zeit hatte sich der König in Frankreichder drey Bistümer Metz, Tüll und veroün be-meistert. — Unter diesen Umstanden lag Rarl V.alles an der Erneuerung des mayländischen Lapi-tulats mit den Eydgcnosscn; diesen ertheilte erverschiedene Zollbefreyungen und dafür bestätigten sieden Vertrag bis auf vier Jahre nach seinem Hinschcid.

Um diese Zeit gelangten die Kantons vern undFreyburg in den Besitz aller Herrschaften der Gra-fen von Gricrs. Nach der Eroberung des watt-laiides hatten sich dieselben geweigert, für ihre