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samengeraften Völker verschwanden. — DieEinwoh-ner in vurgund hatten ihn, der Neutralität zu-wider , mit Lebensrnitteln versorgt und empfiengenhierüber von den Eydgenosscn derbe Verweise.
Während der einheimischen Religionskriege inFrankreich hatten sich die rcformirten Rantonaauf Seite der Hugenotten, die catholischen Ran-Ions auf Seite der Guiscn geneigt. Die Religionwar bald politisches Interesse selbst, bald der Deck-mantel desselben. Beym Anfang der Regierung CarlsIX. wurde das Religionsgespräcli zu poissy gehalten.Zur Vertheydigung der reformirten Lehre wurdendazu von Genf aus Theodor Leza , von Zürchaus Peter Martyr berufen. Nicht unwahrscheinlichhätten die Reformirten gesiegt, wofern sie das An»sehn und die Einkünfte der Hähern Geistlichkeitbesser würden geschont haben. Die einfache undbescheidne Rirchenverfassung, die sich für kleineFreystaaten schickt, scheint sich weniger für mächtigeMonarchien zu schicken. — Immer war die Par-they der Hugenotten so stark, daß sie im Jahri;62. ein königliches Edict für freye Religionsü-bung erpreßte. — Gegenseitige Eifersucht bewaff-nete jede Hand mit der Höllenfackel des Fanatis-mus. Die Ermordung eines eifrigen Katholicken,des Präsidenten Minard, und die Hinrichtung einesKalvinisten, des Parlementrathes Düburg, warendie ersten Gewaltthätigkeiten Seither wurden dieHugenotten bey ihrem Gottesdienste von dem Ge-folge des Guise niedergemetzelt; die Hugenottenbemeisterten sich hierauf von Lyon, Rouen undOrleans.
Zur