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Zur Beschwörung des Bürgerkrieges erhielt RarlIX. fünftausend Mann von den VII. katholischenRanloiw. Die reformirten Rantono ergriffen werder die eine noch die andre von beeden Partheyen.Zum Dienste der Hugenotten hatte Niclauo vonDießbach, ein Rathsherr zu üer», ganz in Geheimacht Fahnen angeworben und schon war er damitbis nach Lzwn vorgerückt; auf Befehl der bcrne.rischcn Obrigkeit mußte er sich zurückzichu.
Durch eine neue Verbindung mit den VI. katho-lischen Camons im Jahr 1562, durch Vermittlung-er übrigen und durch französische und spanischeUnterhandlung gelang es dem savoyschen Herzogphilibcrt Emanuel, daß ihm die Lerner die Frey-Herrschaft Gex und die Ufer jenseit des Sees undder Rhone, jedoch mit Ausbedingung der Gcwistsensfrezheit, zurückstellten. Dagegen erhielten siefür den Sesitz der übrigen Eroberungen die Gewähr-leistung sowol von Spanien und Frankreich als auch,nach langem Zögern, von einigen der benachbartenKantons.
Zürich und Vern ausgenommen, hatten die Ran.tons iir Jahr 1565. ihre Verbindung mit Frank-reich erneuert. Dieser Verbindung traten auch dieGraubundtner bey. — Durch die spanischen Ge-sandten ließ dieses wankelmüthige Volk sich gegendie Urheber der Verbindung, als waren sie vonFrankreich bestochen, zur heftigsten Rache verhetzen.Rudolf von Salto wurde von dem rasenden Pö-bel in Chiaveima aufgehoben und nach Zütz in Enrgadtul vor Gerichte geschleppt. Man beschuldigtejhn, er hatte durch falsche Urkunden seine Landcö-N