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getheilt werden; pfyfer aber wollte diesen Soldeher nicht annehmen, bis er auch den übrigen Com-pagnien konnte bezahlt werden.
Auf Vermittlung der Berner wurde im Jahr 1570.zwischen Genf und Savoy ein Interimsfricden ge-troffen. Der Lund zwischen Savoi und Lern wareine Folge dieser Versöhnung.
In Rhätien, woselbst auf ganz democratischenBoden der Saamcn der Zwcytracht so leicht hervor-schicßt, gelang im Jahr 1572. dem Papste die Aus-streuung dieses giftigen Saamens. Dem Decanvon plant« zu Chur und seinem Sohne, demFreyherr» von Räzüns übergab er kraft einerpäpstlichen Lulle alle Kirchengüter im Clevischenund im Veltlin, die von untüchtigen Personen,das ist, von den Reformirten genutzt werden. An-statt der Bestätigung, erklärte der bündlnerischeLandtag den Decan und seinen Sohn als Uebcr-treter der Landessatzungen und belegte sie mit einerGeldbusse. Auf ihr Widersetzen, wurde der Han-del vor die Landeogemeinden gewiesen. Es ent-standen zwo Factionen; an der Spitze der Refor-mirten die Guischardinen und von Salis; an derSpitze der entgegengesetzten Parthey die plant«.Im ersten Schrecken hatte plant«, der Freyherrvon Räzüns, sich geflüchtet. Nachher begab ersich zu den obern Lündtnern; Diesen aber warder von den beeden andern Bündtcn mit bewaff-neter Faust aus den Handen gerissen. Sogleichhatten sich seine nächsten Verwandten und Freundedurch die Flucht vor dem Sturme gerettet. Gleicheinem despotischen Sultan setzt der dcmvcratische