Band 
Erster Theil.
Seite
199
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des einheimischen Krieges. In Hofnung, die re-formirte Parthey zu verstärken, war der Prinz vonRonde in Person nach Genf, Bern und Baselgekommen. Fruchtlos waren auf den eydgcnößischenTagsatzungen seine Bemühungen geblieben, per«ftolener weise aber hatten einige der angesehenstenBerner in dem Bistum Basel zehn Compagnienzu seinem Dienste gesammelt; mit sechs Compag-nicn von Ncuenburg und einer von Neustadt beliefsich die Anzahl auf 7000. Mann. — Auf die Vor-stellungen sowol des königlichen Bottschafters alsVerändern Rantone wurden die bernerischen Trup-pen zurückberufen.

Die allgemeine Verwirrung in Frankreich machtesich der Herzog von Savoi zu seinem eignen Vor-theil zu Nutze. Mit den vornemmsten Befehlsha-bern in Dauphine und in der Provence trat er ingeheimes Verständniß. Um einen freyen Rückenzu haben, erneuerte er seine Verbindung mit denkatholischen Rantons. Die Berner bestens beydem vorher errichteten Bunde bewenden. Wichti-ger war es diesen letzter», für die Stadt Genf umden Schutz der Nachbarn zu werben. Im Jahr1579. erhielt diese Stadt ein Schirmbündlniß mitFrankreich und mit den beeden Kantons Lern undSolothurn.

Jahre lang daurete wegen der Erbfolge derGrafschaft Valendis ein verworrener Streit. Siewar den Bernern verpfändet; auch wurde sie imJahr 1579. diesen von den eydgcnößischen Schied-richtern zugekennt, jedoch um sie sogleich dem Hau-fe von LongueviUe unter folgenden Ledingnissen