abzutreten: Die Einwohner von Valendis sollenungekränkt ihre leibliche und geistliche Freyheit, wieauch ihr Burgrccht mit den Berncrn behalten. Erstim Jahr 1584 wurden die verschiedenen Partheyen,durch Vermittlung der IX. Ramone, die mit Neuembürg in keinem Burgrechte stehn, gänzlich verglie-chen und die Valendiner huldigten dem Grafenvon Neuenburg
Das gegenseitige Mißtraun unter den Staatenerzeugte Sündtiiisse, und die Lündttnsse erzeug-ten Mißtraun
Sowol während der italiänischen Kriegen alswährend der einheimischen Unruhen in Frankreichherrschte ein Neutral itätovertrag zwischen derFreygrafschaft und zwischen Burgund. Kraft desErbvcreins mit Oesterreich und kraft des ewigenFriedens mit Frankreich waren die Aantons dieGewährleister dieses Vertrages. — Aus Ungeduld,fein eigner Herr zu werden, vereinigte sich derHerzog von Anjou, der jüngere Bruder des Kö-nigs , mit den Hugenotten; endlich fiel er auf denAnschlag, die Frevgrafschaft für sich zu erobern.Glücklich ward dieser Anschlag vereitelt. Bald dar-auf entstand auf neun und zwanzig Jahre zwischenbeyden vurgunden ein neuer Neulraiitätstractat,und zwar unter Genehmigung der bcydftitiyen Mo-narchen. — Gleichwie die buryundischen Ständevon dem Herzog von Anjou, so wurden die Städ-te Dern und Genf von dem Herzog von Gruft,die Städte Fürich und Schafhausen von dem Gra-fen von hohen-2ms, jedoch sämmtlich ohne wei-tem Schaden beunruhigt. — Je mehr die benach-