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Genf im Jahr 1581. von dem jungen Herzog inSavoi, RarlEmanuel, auf allen Seiten gedrängt.Zum Nachtheil der Genfer wurden zu Vcrsois undPont D'Arve neue Zölle errichtet; unter dem Dorrwände einer vorgeblichen Pestfeuche wurden Handelund Wandel gesperrel, auch gegen alle Vertrageverschiedene Genfer vor savoischem Gertchtostulverurthellt. Grossenthcils blieben die Fürbitten derBerner für ihre Bundesgenossen fruchtlos. Schonhatte der Herzog die Gränzen besetzt. Einer sei-ner Unterthanen hatte sich in Genf niedergelassen;beym Stadtthor hielt er eine Weinschenke, woviele Fremde aus-- und eingiengcn, unter andermetliche savoifche Hauptleute; gegen diese verpflich-tete er sich zur Dcrsteckung einiger beherzter Män-ner; um Mitternacht sollten diese die Wache ermor-den und das Stadtthor den Savoyern eröffnen.Der Anschlag ward entdeckt, der Verräther ergriffenund zum Tode verurthcilt. — Auf die Nachrichthievon hielten die Berner sogleich 2000. Mann zumersten Auszuge bereit; sie legten eine Besatzung andie Gränzen und durch Gesandte fragten sie denHerzog um seine Gesinnungen. Unter Hände er-fuhren sie von ihren treuen Bundesgenossen, denWallisern, daß der Herzog auch sie gegen Bernhabe aufhetzen wollen. Zu gleicher Zeit war in Genf«ine reue verrätherey entdeckt worden. Die Ur-heber derselben wurden mit dem Schwerdte gerich-tet. Nunmehr war den Genfcrn ein Haufen be-waffneter Mannschaft von Viel und Neuenburgzu Hilfe geeilt, und der königlich französische Au-wald versicherte sie alles königlichen Beystands.