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nach einem ernstlichen Strafgericht zu Ckeven undim Veltlin wurden die Unruhen gestillt.
Aufs neue sahn sich die Eydgenossen in die ein«heimischen Rricge von Frankreich verwickelt.
Heinrich IN. berief den König von Vkavarra,als den nächsten Kronerbcn nach Hofe. Unter demVorwande , daß dieser als ein Hugenotl znr Re-gierung unfähig sey, ward ihm von dem Herzogvon Guise die Thronfolge streitig gemacht. Gegen dieGuisische Parthey suchte der König von Navarraunter andern, auch Hilfe bey den Lernern. Gleichder Pcstfeuche verbreitete sich die Zerrüttung inFrankreich auch über die benachbarten Rantons.In dem Schosse derselben redeten umsonst diekühlern Röpfe für die Neutralität; unter denRatholrken hatten sich die Zeloten auf die guisi-sche Parthey, und unter den Reformirten aufSeite des Röniges von Navarra geneigt. — ZurVermeidung eines öffentlichen Bürgerkrieges schick-ten die IV. reformirten Städte eine Gesandtschaftan die V. katholischen Rantons wie auch an Glaerus, Freyburg und Solothurn. Aller Ortenward diese Gesandtschaft freundlich empfangen, in-deß würkte sie wegen heimlichen Verhezcns nochlange kein unumschränktes Vertraun. — Die Kan-tons Glarus und Appenzcll versprachen rund her-aus, sich niemals von den IV. Städten und über-haupt von den Eydgenossen zu trennen. Die Ge-sandten der IV. ganz katholischen Rantons ver-lasen den 2. April 1586. vor der Rathsversammrlung in vern eine schriftliche Antwort, die sie abernicht herausgeben wollten. In dieser Antwort b«-Q