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klagen sie sich, daß die eydgenößische Eintrachtdurch einen einzigen, und zwar gelübdiosen Mannzerstört worden; ihr Schluß gicng dahin, daß diepolitische Eintracht nicht änderst als durch dieVereinigung in der Glaubenslehre wieder könnehergestellt werden.
Auf das laute Gerächt, daß vermittelst eines sogeheißnen, heiligen Bundes die ganze rcformirteChristenheit sollte vertilgt werden, vereinigten sicheinige protestantische Reichsstände in Deutschlandmit den rcformirten Rantons zur Unterstützungder Gewissenofreyheit für die Hugenotten in Franksreich. — Den 7. Hornung 1586. hielten bcmcldteKantons hierüber eine Tagleistung zu Arau. Derfranzösische Dollmetsch erschien gleichfalls und drangeifrig auf die Beobachtung des ewigen Friedensund der übrigen Verträge mit Frankreich. Aufder einen Seite lag den reformirten Kantons dieBeobachtung dieser Bündtnisse, auf der andernSeite lag ihnen die Religionsfreyheit ihrer Glausbensbrüder in Frankreich am Herzen, sie schicktenalso eine Gesandtschaft an den König, welche Keysnahe zu gleicher Zeit mit einer Gesandtschaft derprotestantischen Stände in Deutschland bey Hofeanlangte, und welche der König weit besser alsdiese aufnahm.
Um gleiche Zeit hatten die katholischen Rantonsdurch Gesandte den neucrwalten Papst Gipt V.ihrer kindlichen Unterwerfung versichert. Der Papstschickte hierauf den Bischof zu Tricarrco, JohannBaptist Sanctorius, als Nuntius in die Eydgesnoßschaft. Was bey diesem Anlaß geschehn, wolr