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len wir mit den Worten eines unpartheyischenScribenten, des grossen Thuanus, erzählen.
Auf wiederholte Auffoderung, schreibt er in sei-nem fünf und achtzigsten Buche, sowol der Gui-sen in Frankreich als des Röntg in Spaniensollte der Nuntius die V. katholischen Rantonsdurch einen neuen Bundesfchwur von den Refor-mirten abzichn. Sogleich nach seiner Ankunft wur-de auf Ludwig pfyfers Antrieb zu Lucern einekatholische Tagleistung gehalten. Nach Verrich-tung des Hochamts und nach dem Genusse der Ho-stie verschwuren sich die anwesenden Gesandten zurAufopferung des Leibes und Lebens für die Erhal.tung der römischen Rtrchc. Unter grossen Ver-sprechungen sowol von spanischer als von päpstlicherSeite, liessen sich nunmehr viele anwerben zumDienste des heiligen Rrieges; die Angcworbnenentzog der Nuntius dem weltlichen Gerichte undunterwarf sie dem Seinigen; auch ließ er sie zuverschiedenen Malen durch die Musterung gehn. —Seither vernahmen die V. katholische»! Rantons,daß bey den Reformirtcn für den König von Na-varra und für die Hugenotten in Frankreich zahl-reiche Werbungen geschehn. Nunmehr lieferten sieauf ihrer Seite dem französischen Könige Heinrichlll. zehntausend Mann; beym Wegzug empsiengendiese aus der Hände des Nuntius die H. Hostie,und verpflichteten sich durch feierlichen Eidschwur,daß sie nur für den katholischen Glauben fech-ten , und, wofern der König im geringsten denHugenotten nachgebe, sogleich nach Hause zie-hen wollten.