Band 
Erster Theil.
Seite
216
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Llk -

ihrer Statt wurden andere Rathsglieder gewahlet.Sie beschworen folgende Puncte:

1. Beym reformirten Glauben zu bleiben.

2. Zur Wiedererhaltung des cydgenößischen Bun-des alles mögliche zu thun.

z. Die Urheber der Bundesverwürkung ohne Ver-schonen zu strafen.

4. Den Stand der frommen Obrigkeit »»gekranktzu lassen, hingegen die Beamten zur Rechenschaftzu ziehn.

5. Jeden von ihrer Parthey getreulich zu schützen.

6. Den Handel durch keine andere Thaydigung,sondern allein vor gesammten Xlll. Kantons erör-tern zu lassen.

7. Gute Polizey zu befördern u. s. w.

Die Gesandten von Zürich und Sascl thaten ei-nen neuen Versuch zu Bcylegung des Streites; al-les was sie ausrichteten, schrankte sich auf folgen-den vergleich ein:

Bis zur Erörterung des Handels vor den sämmt-lichen Xlll. Cankons, soll die Bürgerschaft denHerrn Othmar Fink und die übrigen alten Rathein gerichtlichen Sachen als rechtmäßige Richter er-kennen und die neubeeydigtcn Räthe ihrer Eydenentlassen. — Das Stadtinsiegel soll an einen sichernOrt zu gemeinen Handen gelegt und nicht ohne Vor-wissen des Bürgermeister Finken, Hr. Jscnflammsund zween andrer von den Räthen gebraucht wer-den. Auf beyden Seiten soll sich jedermann vorThätigkeit hüten und keiner den andern weder mitWorten noch mit Werken verletzen. —

Vor der Abreise versiegelten die Gesandten, auf