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«ign-rs Anhalten der zahlreichern Parthey der Fin-ninger , die Thüre der Schatzkammer. Sogleichnach ihrer Entfernung wurde sie von eben dieserParthey selber wieder erbrochen. Das Geld wurdezerstreut und hernach die Obrigkeit schlechter Wirth-schaft beschuldigt. An den Kanton Basel schriebder tumultarische Haufen, weil obige Verabredungnicht vor der ganzen Bärgcrgcmeinde verlesen wor-den, so sey diese auch nicht zu Beobachtung derArtickel verpflichtet. Der Bürgermeister Fink unter-schrieb sich nothgezwungen als Urheber des verwürk-ten, eydgenößischen Bundes; er wurde im Haus«arrestirt und zur Derbürgung des Leibes und Gutesgenöthigt. Alsdenn bewaffneten sich die Aufrühreraus den Zeughäusern; sie bemächtigten sich der öf-fentlichen Kornhäuser und Weinkeller; das Male-fitzgericht über die Rathsglicder anvertrauten sie demMatthias Finninger. Sehr viele von den Un-partheyischm flüchteten sich aus der Stadt weg.
Den 6. April wurden beyde Partheyen vor einerallgemeinen, eydgenößischen Tagletstung der X1I7.Kantone verhört. Die Catholischen überliessen demSchein nach die Entscheidung den evangelischenRantons. Der Spruch dieser letztem gieng dahin:Es sollen beyde Partheyen dem kandvogt zu Badeneydlich gegenseitigen Frieden geloben; in Zeit vonvierzehn Tagen sollten sie an den Kanton Zürich ih-re Gesinnungen berichten; allenfalls mögen sie ausihrem Mittel an die reformirten Kantons Einige ab-senden , um gemeinschaftlich an der Beylegung desHandels arbeiten zu können. Diese Abrede soll biszur nächsten, eydgenößischen Taglcistung statt H--