Band 
Erster Theil.
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lang es, den Schutzgatter herunter fallen ;» las-sen, und die Belagerer vor den Mauren sahn sichausser Stande ihren Freunden, die schon in dieStadt hineingedrungen waren, zu Hilfe zu kom-men. Der bernersche Feldobrist, Ludwig von Er-rath, ein Mann, (wie sich Zwinger, sein Zeitge-nosse, ausdrückt,) bedächtlich im Rathschlag undschnell in der Vollziehung, der selbst that, waser befahl, dieser Held war einer von den ersten,die in die Stadt hineingestürzt waren. Sein Haupt-mann, St. George von Laufanne, wurde von sei-nem Diener erschossen; ein anderer, vonDießbach,von den Bürgern gesanglich auf die Wache geschlep-pet. Die Uebrigen sahn sich in der Unmöglichkeit,ihren Mitbrüdern die Thore zu öffnen; sie zerstreu-ten sich und die Mehrern ergaben sich, nach Kriegs-recht , auf Gnade; hierauf wurden sie hinter dieBarfüsserkirche geführt und daselbst mit Streckbet-ten erschlagen. — So männlich die Bürger im er-sten Rausche sich wehrten, so feig und weibischwurden sie, als ihre Hitze nach dem Anlaufgekühlt war. Endlich hatten die Eidgenossen denSchuzgatrer zerhauen und sich der Stadt gänzlichbemächtigt. Ludwig von Erlach schrie Frieden kdie Bürger verwarfen den Frieden, und aufs neueklirrten die Schwerster und heulten die Verwunde-ten , und im mitternächtlichen Dunkel hatte manMühe, den Feind vom Freunde zu unterscheiden.Die Eidgenossen indeß kannten sich theils an demWortzeichen: Hie Bern! theils an den Panzernohne Beintaschen und an dem nassen Gewände;sie waren nämlich dmch die Wassergraben gewat-