Band 
Erster Theil.
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tek. — Voll wilder Verzweiflung führten die Müll-I)Llistr den Bürgermeister Ztegler in Ketten hervor;schon zückte gegen ihn einer der Bürger das Schlachb-beil; ein andrer aber verhindert's, indem er schrie:Siehst du nicht schon alles verloren? Wenn wirihn todten, so müssen wir's alle mit unserm Lebenbezahlen; bleibt er bey Leben, so wird er für unsalle Gnade erflehen. Würklich stellten sich itzt di«beyden Bürgermeister, Ziegler und Hartmann,auf die Mauren, schüttelten vor den Eydgenossendie Fesseln an ihrem Leibe und baten dringend,daß man um ihrentwillen des Volkes verschone. —Die Einwohner, sagt Zwinger, fielen und lagenwie die Baume im Walde, die mit der Arte gefalltfind; sie zitterten wie die Baume im Tannenwald,vom Sturmwinde erschüttert; nunmehr falteteu siegegen die Eydgenossen die Hände; die Weiber weh-klagten und schrien, daß man sie hörete von ei-nem Thore zum andern; denn ihre Männer, ihreVäter und Söhne lagen wie die zertretene Zweige.Umsonst hatten sie geschworen, nichts sollte sie tren-nen ! Die Rädelsführer waren entwichen und ihreAnhänger hatten sich wie verscheuchte Rehe zerstreuet.Die Uebrigen warfen Gewehr und Harnisch von sichund wurden von den Siegern umringet. — AufClaus Wölfen Antrieb liefen die Weiber aus denHäusern, trugen oder schleppten die Rinder mitsich, thaten vor den Eydgenossen einen Fußfall,und legten mit jämmerlichem Geschrey die hilflosenGeschöpfe mit ihren Wiegen auf die Erde, gleicheiner Wagenburg. Der Anblick that seine Wür-kung. Helden sind menschlich. Unter Trommel-