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schlag ließ Ludwig von Erlach durch alle Strasse»den Frieden verkündigen, und bey Lebcnsstrafe ver-bot er, Weib und Kindern kein Leyd zuzufügen. —Glücklicher Weise wurde der Kriegesobrist der Bür-ger, Veiten Frieß, eingezogen und dem eydgcnö-ßischen Feldherrn zugeführt; widrigenfalls hattenIhn auf der Strasse die ergrimmten Eydgcnossenerschlagen. — Die beedcn Bürgermeister und derStadtschreibcr wurden aus dem Kerker befrcyt undzu mehrerer Sicherheit vor ihre Häuser bewaffne,te wachen gestellt. — Itzt wurden die Rricgeorgefangenen abgesondert. Unter diesen wicß mandie fremden Söldner nach geleisteter Urfehde ausder Stadt weg. Die Lürger theilte man in Ver-führer des Volkes und in Verführte ein; von jenenwurde jeder in sein besonders Gefängniß geworfen;diese legte man Haufenweise unter das Rathhaus. —Durch die Furiers wurden für die siegreichen Trup-pen die Quartiere ausgezeichnet. — Den r/. Juniuswurden bey Verlust des Leibs und Guts die nochverborgnen oder entwichenen Bürger durch ein Pa-tent des Kriegsrathes citirt. Den 19. Junius führ-te man aus dem Werkhofe den Galgen, an welchemdie Anführer die Obrigkeit hatten aufknüpfen wol-len ; er wurde vor dem Rathhausc auf freyem Platzaufgerichtet, zur Verhöhung der Rädelsführer, diekeinen Augenblick sicher waren, an demselben ihre»Wahnsinn zu büsscn. — Den 2O. Junius kam derBürgermeister Othmar Fink in die Stadt zurück,um noch in seinem grauen Alter wieder einmal dieRuhe zu finden. — Mittlerweile waren von derEmsischeimischen Regierung Abgeordnete vor dem
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