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eydgenößischen Rricgesrathe erschienen, mit Für-bitte für die Uebertvundenen. Der Rriegesrathwiest sie mit dem kurzen Bescheid weg, er sey nichtRichter, die Beylegung des Handels hange vonden Rantonen selbst ab. Den zo. Junius langtendie Gesandten von Zürich, Bern, Glarus, Basel,Schafhausen in der Stadt an. Bey ihrer Ankunftwurden sie von den Truppen mit ritterlichen Rrie«geospielen bewillkommet; unter denselben war einelebendige Darstellung von der geschehenen Ero-berung.
Hierauf wurden die Unruhstifter vor das Verhörder Gesandten und der Hauptleute auf's Rathhansgefordert. Unter den Angeklagten war der Stadt-pfarrer/ Heinrich Hafner, der mit feinem Amtsge-nossen , Sebastian Menkel, eben so eifrig die Bür-ger gegen die Obrigkeit aufgehetzt hatte, als diesevon dem dritten Pfarrer, David Zwinger, verthei-digt wurde. — Hafner und Menkel wurden desOredtgtamtes entsetzt. — Den ;. Heumonat wurdeMartin Dümmel an die Folter geschlagen. Dieserallein soll mehr Eydgcnossen als sonst der gesammteHaufen der Rebellen umgebracht haben. Er behaup-tete , daß er gefochten habe, wie einem unverzagtenEydgcnossen gebührte; war ich, sprach er, auf derandern Seite gewesen, so hatte ich mit gleichemFeuer gestritten. Seine Schmahrcden gegen dieKantons entschuldigte er durch die Trunkenheit.Zur Verschwörung sey er, wie der grosse Haufen,verführt worden. — Den 4. Julius wurde RlisttcusAdamantinus an den Pranger gestellt und mit Ru-ten gestäupt, und zwar weil er, auch i^ch der Er-
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