Band 
Erster Theil.
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lichen Erscheinung sollten ihnen die Mitverschworncndie Stadt übergeben; den bernerschen Landvogt aber,die Prediger und Professoren, überhaupt alle Desamte und Freunde des Kantons sollten sie ohne Ver-schonen erwürgen. — Ungeachtet der sehr schwachenund dunkeln Spuren von einer solchen Zusanienver-fchwörung säumten gleichwol die Bcrner nicht,600. Mann in die Watt zu schicken, und alle Be-amten aufmerksam zu machen; zugleich benachrich-tigten sie hievon fowol die Rantons undwalliscrals auch den französischen Gesandten. —

Den 12. und iz. December wollte der vcrräthcri-sche Georg Daux in der Nacht seine Truppen andem savoischen Ufer einschiffen, und beyde male saher sich durch heftige Sturmwinde gehindert.

Inzwischen war etlichen redlichen Patrioten der öf-tere Umgang einiger Bürger und besonders des Bür-germeisters mit den Savoycrn verdächtig gewor-den. Einer von diesen Redlichen, Claudius Cro-say, begab sich zu dem Bürgermeister, seinemOheim, und unter allerley Gesprächen lockte er vondiesem das Geständlniß heraus; zugleich ward Cro-säy aufgefordert, sich auch als Werkzeug zur Ab-schüttlung des bernerschen Joches, (wie er sagte,)gebrauchen zu lassen. Der gute Bürger verwarfnicht nur die schändliche Einladung; unvcrhölen er-klärte er sich, daß er pflichtmäßig die verräkhereydem Landvogt anzeigen werde. Der Bürgermei-ster stellte sich ganz unerschrocken; gleichwol flüchte-te er sich Morgens frühe, den i;. December nebstden übrige» Mitverschworncn zu Schiffe nach Sa-voyen. — Indeß war der bcrncrsche Feldhaupr-