Band 
Erster Theil.
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mann angelangt. Als die Savoyer ihren Anschlagentdeckt sahn, so hatten sie sich mit der Flucht so-gleich über die Gränzen gerettet.

Der verschmitzte Herzog stellte sich ganz unwissend,und ließ durch seinen Geheimschrciber die Rantonswegen der Einquartirung einiger dertterschen Trup-pen im Wattlande befragen. Die Genügen > ließer sagen, seyn nur zur Abtreibung der herumschweirsenden Franzosen und zur Abhaltung eines genfer-scheu Ausfalls' an die Gränzen gestellt worden. So/gleich des folgenden Tages verreiscte der Gesandtemit einem Antwortschreiben, worinn der Mordan-schlag auf Lausanne berührt wurde.

Auf einer gemcineydgcnößischen Tagleistung un-term 29. Ienner 1589. wurden Klage und Verant-wortung der bernerschen sowol als der savoischenGesandten geprüft. Nach weitlauftiger Unterhand-lung beschlossen die Rantons, daß die berncrscheRlage schriftlich soll an den Herzog abgescndtund er zu Beobachtung der Verträge ermähntwerden.

Mittlerweile bedurfte bey den unaufhörlichen,einheimischen Kriegen der Rönig in Frankreich jelanger je mehr fremder, und besonders cydgmößi.scher Hilfe; cinerieits aber war er zur Anwerbungder Truppen allzusehr an Gelde entblößt; anderseitstraute er den cacholtfchm Rantons seit ihrer Ver-bindung mit Spanien nicht mehr, wie vorher;auf Antrieb des ehmaligen, eydgenößischen Bott.schasters, von Sancy suchte er sich nunmehr andie reformirten Rantons zu wenden; bey gegen-wärtiger Verbitterung gegen Savoien hoste er sehr