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leicht von Bern und Genf ein Rriegesbündtnißgegen den Herzog zu erhalten. — Zu Anfang desHornungs 1589. langte von Sancy mit königlicherVollmacht zu Genf an. Daselbst waren die Bür-ger gegen den Herzog von Savoi äusserst erbittert;allen Verträgen zuwider, drückte sie dieser mitneuen Zöllen und hinterhielt ihre Lebensmittel undandere Waaren; auch hatte er in der Stadt seineSpionen. — Unter diesen Umständen war also vonSancy den Genfern äusserst Willkomm. Anfänglichnur als Privatmann gab er im Umgänge den einenund den andern von den bornemmsten Bürgern dieGesinnungen des Königs zu versteh«. Nach erhal-tenem geneigten Gehör begab er sich hernach aufBern. Nach langen Bcrathschlagungen entschlossensich die Rathe, dem König eine beträchtliche Geld-summe zu liefern; für diese Summe verpfändeteihnen der König seine Güter, besonders aber alledie Lander, die man dem herzog abnehmen würde;zu diesem Ende wurde dem Herrn von Sancy eini,ge Werbung bewilligt; gleiche Bewilligung erhielter bald hernach auch von Glarus, Solotburn undBündren. Die lvalliser wollten den Krieg für sichselbst unterncmmen und sich noch einmal der Ge-gend oberhalb der Drance bemeistern. Auch dieGenfer bewaffneten sich mit allem Ernste und er-hielten einige Fahnen von Neuburg und Zürich.Bey der geringen Schatzkammer entschlossen sich dieBürger, ihr eignes, baares Geld der Republikauf Borgen anzuvertrauen; die einen brachten Geld,die andern Geschmeid, Kleinodien, Silbergcfässe. —Den 2. April i;89> zog bey angehender Nacht Gut»