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tri, der genfersche Kriegsoberist, mit neun Fahnenaus der Stadt Genf, eroberte in gleicher Nachteinige Schlösser und Landstädtgen, drang vor gegenFaucigny; bey angehendem Tage zog er der Arvenach und eroberte die Festung Ioire, den Schlüsselvon Lhablais; daselbst entdeckte er die feindseligen,schriftlichen Entwürfe gegen Bern und das Watt-land, auch fand er viel Kriegesvorrath und nahmverschiedene savoifche Hauptleute gefangen. — Lautgetroffener Abrede mit dem Herrn von Sancy über-lieferten die Genfer das eroberte Land ihren Mit-bürgern, den Lernen«.
Mittlerweile langte der Herr von Sancy wiederzu Genf an. Wegen der bisherigen und allenfallsnoch künftigen Kriegeskosten der Genfer, überlaßter ihnen im Namen des Königs das Land Faucig-ny zum Unterpfande mit aller Nutznießung, biszur gänzlichen Abzahlung von Seite der französischenKrone. — Wahrend der Verabredung kamen neueHilfstruppen von Sasel und Lern, wie auch ausden Bündten. Nach langem Widerstand wurdedie Festung Ripaille erobert und gänzlich zu Grun-de gerichtet. — Nunmehr konnte man sich nichtvergleichen, auf welcher Seite der Sieg sollte ver-folgt werden; auch entstand wegen der immer nochausbleibenden, französischen Reuterey Unwillenunter dem Rriegesheer; dieses Unwillens bedientesich von Sancy und entdeckte den Hauptleuten,daß er von Anfang der Kriegesbewegungen die An-werbung eydgenößischer Hilfovöiker für seinenRönig zum vorncmmsten Augenmerk gehabt habe.Schon hatte er unter allerley Versprechungen die