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Für einmal blieb der Prozeß zwischen Bern undSavoyen nnaufgelößt. Mit dem grössten Theilseines Heeres wendete sich der Herzog nach Frank,reich. Wahrend dortiger innerlicher Unruhen hos-te er daselbst mehr als in dem Bcrnergebiete ge-winnen zu können. Bevor er aber aus diesen letz-ter» Gegenden völlig wegzog, suchte er noch aufverschiedene Weise die Genfer zu kranken, indemer sie theils durch neuangelegtc Festungen einschloß,theils ihnen die Lebensmittcl abschnitt. Ganz al-lein setzten sie den Krieg fort und schleiften Stadtund Festung zu versois. — Nach Heinrichs 111 .Hinschied erhielten sie von Heinrich IV. einigen Bey-stand an Geld und an Truppen. Hierauf gelanges ihnen, in Lhablais den Meister zu spielen.
In ihrem eigenen Schosse sah sich die Eydgenoß-schaft mit neuen Unruhen bedroht. Dieselben wur-den im Jahr 1591. zu Basel durch die verdrösse,rung der Auflagen auf wein und Fleisch erweckt.Dieser Erhöhung der Auflagen widersetzten sichverschiedene Dörfer. Durch Vermittlung der eydge-nößischen Gesandten wurde zwischen beyden Par-theyen ein freundlicher Vergleich getroffen, jedochsogleich wieder gebrochen. Aufs neue kamen dieeydgcnößischcn Schiedrichter im Jahr 1592. aufBasel; allein so wenig gelang es ihnen, das Feuerzu löschen, daß dasselbe vielmehr im Jahr 1594.nur desto heftiger hervorbrach. Ungeachtet die Ge-sandten den Unterthanen alle Versammlungen sehrernstlich untersagt hatten, so liefen diese nichts de-sto weniger haufenweise zusammen, kündigten nichtnur der Obrigkeit allen Gehorsam auf, sondern be-