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dräuten auch die gehorsamen mit kriegerischem Uc-bcrfall. Durch einen neuen Besuch der eydgenößi-scheu Schiedrichter wurden endlich die Unterthanen,ohne weiters Dlutvergiessen, besänftigr.
Die Entkräftung der französischen Ligue und dasGerücht von d.r bevorstehenden Apostasie Heinrichsvon ^lavarra verursachten, das gegen jene diekatholischen, gegen diesen aber diereformirtenRan-Ions je länger je gleichgültiger wurden. Wenigergleichgültig sahn die letzter« Kantons, wie sich dieStiftscapitularen zu Straßburg wegen Erwälungdes Bischofs entzweyten. Die Evangelischen, mitwelchen es auch der Magistrat hielt, luden dieCatholischcn, die sich zu Zubern versammelt hat-ten, zur neuen Wal in die Stadt ein. Diese wei-gerten sich in die kätzerische Stadt zu kommen undmit solchen Leuten zur Wal zu schreiten, die wegenIrrlehren das Walrecht verwürkt hätten. Auf wie-derholte Weigerung wälten die evangelischen Lapi-tularcn einseitig Johann Georg, Marggrafcn zuBrandenburg, zum Bischof, der die bischöflicheWürde annahm. — Die katholischen Rapitularensetzten ihm zu Zabern einen andern Bischof entge-gen , nämmlich Rarin, den Kardinal von Lothrin-gen und Bischoffen zu Metz. — Die Obrigkeit zuStraßburg, welche mit den Waffen die erstere Walzu behaupten bemüht war, bat nach Inhalt derBündlnisse Zürich und Bern um einen Zuzug vonZoos. Mann. Die beyden Kantons fanden sichwillig; jedoch weil diesimal ihre Benhilfe nicht sofast für die Stadt selbst als für den neuerwältcttBischof bestimmt war, so forderten sie aufjede Fah-