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ten sich, dem Kayser 252. Centner Schießpulverzu liefern.
In gleichem Jahre 1595. flehten die Müllhauserbey den katholischen Kantons sehr dringend um dieWiederaufnahm' in die eyogenößische Verbindung;ungeachtet aller Fürbitte von Seite der Reformir-ten Kantons ward sie ihnen von den katholischenverweigert.
Um diese Zeit war Bern beschäfftigt, ihre ver-schwiflerte Stadt Viel gegen die Anmaßungen desBischofs von Basel zu schützen. Allein weit mehrsahn sich die Kantons von Aussen als von Innenbeunruhigt, da Heinrich 'IV. zur Abhaltung neuer,einheimischer Kriegesflaminen in seinem eigenen Rei-che , nunmehr mit aller Macht seine Völker gegenSpanien bewaffnete. Auch die Rankons suchte erin diesen Krieg zu verwickeln und zur Eroberungder Grafschaft Burgund zu bewegen. Die Ge-liebte des Königes, die schöne Gabriele D'Estree,hatte schon in Gedanken die Landesherrlichkeit derFreygrafschaft für die Ranlons, die Einkünfteaber für ihren Sohn bestimmt. — Umsonst suchtenBern und Freyburg den Röntg zur Beobachtungder Neutralität zu bereden. Schon hatte diesersich des burgundischen Herzogthumes bemächtigt.Keineswegs war ein so furchtbarer Nachbar denEydgenossen willkommen. Als er nunmehr auchin die Freygrafschaft eindringen wollte, so suchtensie es sowol Kraft des Erbvereins als Kraft desburgundischen Neutralitälsverirages durch Ge-sandte zu hindern. Dem Könige war das guteVerständniß mit den Kantons so wichtig, daß erQ