Band 
Erster Theil.
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würklich mit seinem Heere ab;og. — Um sich füralle Zukunft gegen ähnlichen Ueberfall sicher zu stel-len, begehrten seither die Burgunder, daß ihnendie Ranlono nicht nur gütliche Vermittlung, son-dern allenfalls thätliche Hilfe versprechen. Indem Erbverein hatten sich diese wol zu treuemAufsetzn verpflichtet, allein unter diesem Ausdru-cke wollten sie eben nicht nothwendig thätliche Hil-fe verstehen.

Nicht weniger die Treuherzigkeit als die Würdeder Eidgenossen wird man verehren, wenn mansie unter den Fürsten von Europa als Friedenspre-diger auftreten sieht. Im Jahr 1597. ermahnetensie die beeden Könige von Frankreich und Spa-nien , entweder die Waffen ganz niederzulegen odersie vereinigt gegen die Türken zu brauchen. Zürichbesonders schrieb an den Rayser, und Lucern anden heiligen Vater, daß auch sie zu den gleichenwolthätigen Vorschlagen Hand bieten sollen. Mitt-lerweile hatten sich in dem Schosse der Eidge«noßschafl selber die Flamme» der Zmcytracht ent-zündet, deren Auslöschung die Ranlons genugsambcschäfftigte.

In dem Appenzeller-Ranton war, ohne Vor-wissen von Ausser. Rhoden, im Jahr 1596. Jnner-Rhoden in die Verbindung mit Spanien getreten.Ausser - Rhoden hatte sich hierüber auf den eydgernößischen Tagleistungen beklagt. Nach verschiede-nen, fruchtlosen Unterhandlungen, wurde zur Ver-hütung des Bürgerkrieges zwischen beeden Par-theyen eine gänzliche, religiöse, politische und selbsttopographische Sonderling gütlich verabredet. Es