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Lern nach Genf geschickt, dem König in Frank,reich ein treues Aufsehen, und den katholischenRantons die Neutralität empfohlen werden.
Je mehr rund umher die benachbarten StaatenGefahr liefen, in den Rricg zwi,chen Genf undSavoycn eingeflochkcn zu werden, desto eifriger ar-beiteten nicht nur die reformierten Rantons undFrankreich, sondern auch der spanische Statthabte zu Mayland in allem Ernste an einem Frie-denscnttvurfe. Die Beförderung desselben wurdeeinigen unparlheyischen Rantons, von beydenReligionen, und ohne unmittelbares Verhältniß we-der mit Genf noch mit Savoyen, in die Hände geelegt. Den ii. Jul. i6°z. erfolgte zu allseitiger Zu-friedenheit die A-locle So vivre oder die Lebensma.nier, ein Vertrag, in welchem zwischen Genf undSavoycn freyer Handel und Wandel eingeführtwurde. Unter andern für Genf sehr günstigen Bedrng-nissen auch dieses: Vier Meilen rund um die Stadther sollte der Herzog weder Festungen bauen nochLcsatzunycn halten.
Kaum waren die Gcnferschen Unruhen gestillt, soentstanden hie und da in der Eidgenoßschaft neueUnruhen —
Durch Thomas Plater, und durch andere ge-lehrte Männer verbreitete sich die reformierte Lehreauch in dem wallistrlande. Welch ein dichter Ne-bel der Larbarey diese Gegend noch bey PlatcrsHeimkunft umwölkt habe, mag desselben eigne Er.jählung beweisen: ') „Zu Gl»ß, schreibt er, fragte
* ) S. Thomas PiiUcrS Ledcnsl cschrcibung in den Mileoll.
Th- III. AuSg. 2.