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püntner in ihren Fürbitten mit den IV reformier-ten Städten vereinigten, so sah sich gleichwol dieschwächere Partey in wallte genöthigt, der star-kem, nämlich den Latholikcn zu weichen.
Um diese Zeit war auch das püudtnerlaud mitden gewaltsamsten Erschütterungen bedroht. Erstneulich waren die pündtner mit Frankreich in eineVerbindung getreten, und schon waren sie bereit,auch mit Venedig eine solche Verbindung zu knü-pfen. Ungeachtet alles Zudringens hingegen verwar-fen sie alle Dundesvorschlage wegen Mayland vonspanischer Seite. Von Rache sowol als vonHerrschsucht beseelt, suchte nunmehr der spanischeStatthalter in Mayland, Gras von Fuentcs, durchUnterhändler die französische und venctianischePartey bey dem Volk in pündten verdächtig zumachen. Unter dem Vorgeben, daß die Aemter, jadas Vaterland selbst um Geld verkauft werden,zogen zu Anfang des Jahres i6og. bey 8oc> wannbewaffnet nach Lhur. Daselbst wurden folgendeVerordnungen gemacht: — Alle und jede Miethund Gaben bey Erwählnng der Beamten , der Ge-sandten u. s. w. sind bey höchster Strafe verboten.-Jedem Gerichtskraise in jedem der HIPündke gehörtsein bestimmter Antheil in den gemeinschaftlichenHerrschaften. — Die Beamten sollen nicht mehr vondem Rathe der 111 Pündten auf dem gemeinen Land-tage gewählt werden, sondern der Reihe nach vonjedem Gerichte, welches vier tüchtige Männer vor-schlagt, und hernach unter diesen die Entscheidungdem Loos überlaßt. — Wenig war dem maylän.bischen Statthalter mit diesen und andern Verord-