Band 
Erster Theil.
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nungen gedient; wohlthätig waren die meisten,nur daß sie nicht durch gewaltsame Mittel hattensollen durchgesetzt werden. — Durch allerley Kaba-len suchte nunmehr der Graf von Fuentes dasVolk gegen die Beamten in Harnisch zu jagen. Um-sonst bemühte sich eine Gesandtschaft der IV evan-gelischen Städte, umsonst auch hernach eine stär-kere Gesandtschaft der Rantons beyder Religionenum die Wiederherstellung des gegenseitigen Zutrauens.Im April i 6 oz. erschien eine dritte Gesandtschaft;der eine von den Abgeordneten von Zürich, der an-dere von Glarus, jedoch im Namen der sämtlichenRantons. Diese Abgeordneten sahen wol ein, daßdie Volkswut nicht änderst als durch ein Opfer vonSeite der Beamten könne besänftigt werden; anstattdes Ostrazismus oder Petalisinus wählten sie für dieBeamten das leichtere Opfer, nämlich die Büssungan Gelde, warum es eigentlich dem gemeinen Man-ne zu thun war. Alle Amtleute also, die seit demJahr 1585. öffentliche Einkünfte genossen hatten,verstanden sich ein zu einer willigen Beysteuer.Die Steueranlage wurde nach der Verschiedenheit sorwol der Personen als der Aemter, und zwar durchgleiche Zusätze, theils von den Schiedrichtern, theilsvon den Beamten selber gemacht. Durch diese Ver-mittlung wurde der Pöbel besänftigt; die Beamtenbehielten die bürgerliche Ehre; die spanischen Rankeblieben vereitelt; bald darauf wurde ein zehnjährigges Bündtniß mit Venedig geschlossen.

Nach mißlungener Arglist versuchte nunmehr dermayländische Statthalter gewaltsame Mittel. Al-len Vertragen zuwider erbaute er bey Monteceio eft