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ne Festung, hart an den veltlinischen Gränzen.Die vündmer verklagten ihn auf dereidgenößischenTagleistung. Ihr Gesandter aber, Thomas vonSchauensteiii, weniger bekannt mit der Welt alsmit dem kanonischen Rechte, verrieth in seinem Vor-trage einigen Argwohn, als waren mit dem map-landischen Statthalter selbst die katholischen Ran«Ions in geheimen Verständniß. Aensserst über denArgwohn erbittert, wiesen diese alle fernern Berath-schlagungen von sich. Immer dauerten die Unruhenin pündten. Zwischen diesem Freystaate und demHerzogtum Mayland hinderte der Graf von Fuen»tes allen Handel und Wandel; nach sechs Mona-ten aber gestattete er ihn von selbst wieder , als ersah, daß diese Hinderung den Mayiändern nochweit nachrheiliger als den pündtnern geworden.
Je eifersüchtiger der Rönig in Frankreich aufdie Erweiterung der spanischen Macht war, mitdesto lebhafterer Theilnehmung nahm er gegen dieseMacht die pündtner in Schutz. Im Hornung 1604.ließ er auf einer geineineidgenösiischen Tagleistungdie pündtnerschen Angelegenheiten dringend empfeh-len. Vor der Tagsatzung war nebst dem französi-schen Gesandten, de vie, auch der bündtnersche,Johann Guter, erschienen. Dieser stellte vor,daß der spanische Statthalter in Mayland durch sei-ne Bedrückungen nichts anders suche, als die Pündt-ner von Venedig und von Frankreich abzuziehn,und sie hingegen zu einem Lapitulat mit Maylandzu zwingen. Ungeachtet sowol der französische Ge-sandte als auch der Statthalter der Herzogin von
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