Band 
Erster Theil.
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vorbehält aber war dem Bischof so sehr zuwider ,daß er von izt an auf gänzliche Zernichtung desTausches bedacht war. Zur Errichtung dieser Absichthetzte er durch seinen geheimen Rath, Heinrich Thel.lung, die vieler gegen Bern auf. Unterm iv.Jul.1604. forderte, auf Anstiften einiger mißtrauischenBürger, die bielersche Obrigkeit von den Bernerneine schriftliche Versicherung ihrer bisherigen Freyhei-ten und Rechte. Nach langem Gezanke und Um-treib auf den cydgenößischen Tagleistungen, hattensich ohne Dorwiffen der Lerner, die vieler, durchVermittlung ihrer Bundesgenossen von Freyburgund Sololhurn, mit dem Bischof verglichen, dem-selben gehuldigt, und einen neue» Meyer gewählt.Bitterlich beklagten sich die Berner über ein solcheigenmächtiges Verfahren. Hierauf wurde den24. Sept. 1606. zu Baden eine allgemeine Taglei-stung sowol der Eidgenossen als der zugewandtenLrte gehalten. Auf dringendes Anhalten derselbenwilligten endlich im Jahre 1607. die Lerner in gänz-liche Aufhebung des Tausches; großmüthig ver-gaben sie den Bietern ihr höchstbeleidigendes Miß-trauen und schützten ihre Freyheiten gegen die Usur-pationen des Bischofs.

Auch in wallts hatte die Verschiedenheit derReligion bedenkliche Unruhen erzeugt. Schon imAnfang des Jahres 1Ü04. wenden der PannerherrMartin Iost, und der Landeshauptmann Georgauf der Flüh wegen ihrer toleranten Dcnkungoarlund Bcschützung der Gewissmsfreyheit von demGomserzchnten entsetzt; auch wttcter. sich auf einemJahrmärkte zu vist) die Rathoiiken, voll Wut ge<