Band 
Erster Theil.
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gen die Reformierten, zusammen; endlich machtedaselbst der Landrath von allen VII Zehnten fol-gende Erkanntniß: In Zeit von zween Monatensollen alle und jede Reformierte entweder zu der rö-mischcathvlischcn Kirche zurücktreten oder aber dasLand räumen; zugleich auch an die erlittnen Kostendein Lande eine Steuer von 2000 Kronen bezahlen.Diele Reformierte entwichen und liessen sich in demDernergcbiet nieder. — Die spanische Rabale such-te sich von allen cidgenößischen Pässen Meister zumachen. Schon waren die VI. katholischen Ran.tons gewonnen; nothgczwungcn schien sich auchPündten bequemen zu müssen ; in wallis hattenschon die vier obern Zehnten, Gomo, Visp, Ra-ren und Brieg zu einem vertrage mit Spanienihre Einwilligung gegeben.

^ Um so viel wichtiger war für die reformiertenRantons die Rückkehr der Stadt Müllhausen indie eydgenößische Verbindung , je mehr der Raiscrauf Wegrcissung dieser letztem Stadt bedacht war.Die katholischen Rantons aber fuhren hartnäckigfort, die Müllhauser von sich zu weisen.

Nach Jnnhalt der letztgcschlossenen Vereinigung! bewilligten im Jahre 1605. die katholischen Ran.

! Ions den spanisch, mayländischcn Truppen , dieI nach den Niederlanden bestimmt waren, den freyenDurchzug; der Durchzug wurde von den refor»mterten Rantons verweigert. — Um so viel eifrigersuchte der spanische Statthalter zu Mayland dieGemeinschaft des mayländtschen Herzogtums mitTyrol durch das veltlin. — Der Rönig in Frank-reich suchte sich den Unwillen der reformierten Eid.