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genossen gegen Spanten zu Nutze zu machen. ImJahre 1606. wollte er die Kantons Zürich und Bernund die pündlner zum Rriege gegen Maylandbereden; zur Führung des Krieges hatte er 30000Kronen angeboten. Die Rantons aber beharrtendarauf, daß sie zwar pündten in Schutz nehmen,keineswegs aber voreilig Mayland angrciffen wer-den.
Als Pabst Paulus V. im Jahre 1607. die Vene-zianer mit kriegerischem Ueberfall bedrohte, wurdediesen sogleich von den reformierten Rantons be-trächtliche Hilfe versprochen. In pündten verur.sachte die venezianische Volksiverbung grosse Ver-wirrung. In geheim aufgehetzt durch den spanischenStatthalter zu Mayland, zog der Pöbel bewaffnetnach Lhur, hielt daselbst auf regellose Weise einenLandtag und erkennte: daß keinem der verbündetender Durchzug sollte bewilligt werden. — Um die.sem Unwesen zu stcurcn, langten im Namen derübrigen Eidgenossen zween Gesandte von Zürich,und zween von Glarus in Lhur an. Bey einemrasenden Pöbel, der kein Völkerrecht kannte, gerricthen diese Gesandte in Gefahr ihres Lebens. Al-ler Orten sahn sie bewaffnete Schaaren; es war nie-mand , der sie zu bewillkommen bereit war; Tageshernach wurden sie im Gasthofc von dem Bürgermei-ster Gsell und einigen Rathsglicdern begrüßt; dieseklagten ihnen, daß sie aller Gewalt und alles Anse-hens beraubt seyn; würklich hatten die Bürger ei-nen gewissen Jänni zum Haupimann gewähltund ihm 200 Mann zu seinem Dienste gegeben.Vor diesem Iänni und den beeden Bürgermeistern