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erschienen die eidgenößischen Gesandten; allein ohnesie ihren Vertrag vollenden zu lassen, wurden sie ab-gewiesen; des folgenden Tages verhörte sie Iänntauf dem Kaufhause in Gegenwart seiner Zweyhun-dcrt. Auf ihre dringenden Ermahnungen zur Ein-tracht, wurden die Gesandten keiner Antwort gewür.digt, mit Schimpf mußten sie abziehn. Auf ihrerReise nach dem obern Bunde begegneten ihnen vierFahnen; der Landrichter Fiorin ficng an, mit denGesandten in ein freundliches Gespräch einzutreten;sogleich drang ein Haufe Bewaffneter hervor, ver-bot dem Landrichter zureden, undstieß ihn seitwärts.— Auch in den andern Pündten blieb alles Zuredender eidgenößischen Gesandten fruchtlos. Der ZehnGerichte Pundt, anfänglich, der Gelassenste, warditzo der hitzigste. — Ungeachtet aller angebotenenBürgschaft, hatte selbst unter Augen der Gesandtenein Schwärm Brcttigäucr die Hauptlcute Basselgaund Scarpatet ins Gefängniß geschleppt. — Einanderer Schwärm zog vor den bischöflichen Hof undforderte den kaiserlichen Landvogt Bell heraus. DenUnglücklichen, der doch selbst kein Bundesmann war,schützten nicht weder die Zuflucht des Heiligthums,noch das kaiserliche Geleit, noch die Bürgschaft desBischofs und des ganzen Kapitels; die Meutmachersprengten das Thor auf und nahmen den Landvogtgefangen. In der Nacht wurden andere angeseheneMänner in den Kerker geschleppt; einige retteten sichmit der Flucht; frcywillig stellten sich andere. —Umsonst daß die eidgenößischen Gesandte die Bür-gerwut zu beschwören bemüht waren; unverrichteterSachen, und ohne Abschied zu erlangen, kehrte» sie