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eine grosse Anzahl der Dürzer zu Chur und derganze Zehn Gerichten Bund (Mayenfeild ausgenom-men,) auf Davos loszogen Bey ihrer Ankunftdes Abends und die Nacht üirr hielten sie sich stille;des folgenden Tags aber >ach dem Mittagessendrangen sie, vom Weine crhtzt, bewcaffnetvor dasRathhaus und forderten mit Ungestünnme die neu-lich zu Chnr verfertigten Urkmdcn und Briefe. Vondem Rathhause herab las si: dkk FglNjltr; damitNicht befriedigt, stürmte der pobcl miit aller Machtauf die Thüre; jedermann erwartete das schrecklichsteBlutbad; zwey graue Staatthäupter, wegen ihresAlters sowol als wegen ihrer vaterländischen Gesin-nungen von jedermann verchit, der Ritter FloriusSprecher und der Laudamnan Salomon Luel,erschienen mitten in dem chemischen Tumulte gleicheiner wolthätigen Gottheit; vor ihrem Anblick zer-flossen die aufgcthürmtcn Wegen des Aufruhrs. —Hernach führten die Einwohner von Davos selbstden Gefangenen nach Lhur. —
In Chur wüteten die Strafrichter aufs neue;unter den schärfsten Dedraungcn hatten sie vonLucius Gugelbcrg in Mayenfeld 200c», und vondem Potestat Hertlin 25000. Kronen Bußgeld ge-fordert. — Die eidgenössische,1 Gesandten kamennach Bündtcn und kehrten fruchtlos zurück. AusBündlcn kamen verschiedene Verbannte und ande-re der redlichsten Patrioten auf die eidgenössischeTaglcistung; daselbst unterstützte sie der französi-sche Loltschafter; der spanische vottschaftrr hin-gegen walzte alle Schuld der entstandenen Unruhenauf die Anhänger von vmedlg und Frankreich»