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Hierüber theilten sich in ihrem Gutachten die Ran-tons; die Reformirten drangen auf gütliche oderrechtliche Bcylegung des Streites; die V. cakholi.schon Rantons, die sich mehr auf die spanische Sei-te neigten, beharrtcn auf der schon vormals verab-redeten Anwendung gewaltsamer Mittel. Zur Ver-meidung solcher Mittel liessen sämmtliche lll. Lündtedurch den Bürgermeister Meyer von Chur die eyd-gcnößischc Tagleistung versichern: — Mit Mehr-heit der Stimmen haben sie sich entschlossen, ihreAngelegenheiten in den Schoß der Kantons und derzugewandten Orten zu legen; zu diesem Ende hinbitten sie um ihre gütliche Vermittlung. Zugleichmeldete der Bürgermeister, daß das künftige Straf-gericht aus sechszchn redlichen Personen nebst ebenso vielen Trabanten aus jedem der lll. Bündte be-sieh« sollte. — Wahrend der cydgenößischen Berath-schlagungen, kam ein Schreiben der bündtncrschenRathsgcsandten von Chur aus: — Ihres Bedünkcnshaben sie die Eydgcnosscn befriedigt, indem sie nun-mehr vor einem neuen, unparthcyischen Strafge-richt jedermann ohne Unterscheid das Recht eröfnekund allbcrcits den ganzen Handel so weit erörterthaben, daß sie es vor Gott und vor der Welt wer-den verantworten dürfen. — Dieses Strafgerichtzu Ilan; hatte mit allgemeinem Beyfall die vormalszu Chur verurthcilten, redlichen Männer wieder inihre Aemter und in den Besitz ihrer Güter eingesetzt;nur mußten sie wegen der crgangenen Unkosten ei-ne nicht geringe Geldsumme darschiessen. GrosseGeldbussen mußten andere, sowol einzelne Perso-nen als ganze Gemeinden bezahlen, welche gegen