Band 
Erster Theil.
Seite
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die Stadt Müllhausen, sondern sie selbst habendurch unpartheyische Strafrichter die Geachtetenverurtheilt und immer seyn sie fertig, das Urtheilgegen gewaltsamen Eingriff zu schützen. Noch im-mer indeß hatten die Müllhauser über vielfältige Be-drückungen von Seite der österreichischen Regierungzu klagen.

Weit fürchterlicher Gewitterwolken zogen sich imJahr 1609. über das Haupt der Genfcrzusammen. —Um sich bey dem Herzog von Gavoy Gunst zuerwerben, vereinigten sich zween französische Glücks-ritter, schlaue und entschlossene Männer, du Ter»rail und la Bastide, Zur Ueberrumplnng der StadtGenf. Eines Tages untcrredcten sie sich zu Cham-bery ganz leise über ihren Anschlag und betrachtetenauf einem Papier den Grundriß der Stadt Genfund aller Zugänge. Unbemerkt wurden sie von demBedienten belauscht. Dieser ließ durch einen Kauf-mann seinen Bruder in Genf benachrichtigen. DieObrigkeit wurde gewarnct; sie sandte Spionen nachSavoycn, erhielt eine Kopcy von dem Grundrißund zugleich die genauste Anzeige von der Gestaltund dem Aussehn der beyden Avantüricrs. Vonallem dem schickte die Obrigkeit nach Bern geheimeBerichte. — Mittlerweile reisetcn dü. Terrail undla Dastide hin und her an den Ufern des Sees;sorgfältig beobachteten sie alles; mcistenthcils nahmensie die Einkehr in den schlechtesten Hütten; zuUverdün begegneten sie dem Landvsgt auf der Brü-cke , der sie als Unbekannte Vorbeygehen ließ. EinGeistlicher aber, der in der Nahe spatzicren gicng,fand sie verdächtig, verglich mit ihrer Bildung die