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vorher empfangene Beschreibung ihrer Personen undwarnte den Landvogt. Sogleich ließ dieser sie durchzween Männer auf ihrem Wege belauschen. Der«ine brachte die Nachricht, daß sie in dem DorfeDillcböuf eingekehrt seyn. Dahin sandte der Land-vogt vier Reuter, mit Auftrag an die Bauren, ihnenim Nothfall Beystand zu leisten. Die Avantürierswurden nach Dverdnn vor den Landvogt geführt.Beym Verhör sprachen sie zweydcutig und trotzig.In Eile schickte der Landvogt nach Genf, daß je-mand , der diese Leute kennte, möchte hergeschicktwerden. Sogleich kam ein genfcrschcr Rathsherrnebst einem Soldaten, Namens Balagni, derunter dü-Terrail in Flandern gedient hatte. Aeuf-scrst erschrack dieser beym Anblick des Balagni;unter dem Vorwande einer zugestossenen Unpäßlich-keit begab er sich zu Bette; hierauf rief er den Sol-daten vor sich; ihm anerbot er iooo. Goldgulden,nur daß er ihn nicht verrathe oder wenigstens demStatthalter in Burgund und dem Grafen vonFuents in Nayland von seiner Lage Nachricht er-theile. Unbestechlich blieb Balagni. Gegen die Ge«fangenen sollten Zeugen verhört werden; ohne Ge-fahr aber durfte man sie nicht von Genf nach Uver-dün gehn lassen. Die Berner lieferten also diebcedcn Verräther nach Genf aus. Unterwegs zuMorste anerbot dü Tcrrail dem Landvogt icooo.Thaler für seine Dcfrcyung. Umsonst! Auf einembewaffneten Schiffe kam er nach Genf. Er leugne-te hartnäckig, verwickelte sich aber in feinen Reden.Mit freundlichen Worten, unter Verheißung derGnade bat man ihn um rundes Eestandniß. Auf