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soll auch dcr Meyer in der Stadt Viel verhörtwerden.
Zur Beylegung eines Mißverständnisses wegendes Rriegswesens versammelte der Bischof die Aus-geschossene beyder Partheyen, sowol der StadtBiet als der Herrschaftsleute »n Erguel. Den 4.December 1610. verglichen sie sich zu Delsperg: —Wenn Meyer und Rath Zu Diel eine General -Muster-ung vornemmcn, so sollen die Herrschaftsleute indem Erguel in eignen Rosten mit Gewehr undWaffen erscheinen; die besondere Musterung imErguel hingegen soll auf bielersche Unkosten inBeyseyn des bischöflichen Vogtes geschehn. Auchden Herrschaftsleuten im Erguel wird der Zutrittzu den Rriegeobedienungen , jedoch ohne eigentli-che, gesetzliche Verpflichtung, versprochen. Nachdem cydgenößischcn Kriegesrccht sollte man die Rrie-geobeute vertheilen u. s. w.
Don diesen kleinen Hausstrcitcn wenden wir denBlick auf den Schauplatz Europens; indeß noch soerhaben mögen die Operngötter uns scheinen, sehroft ist es eine sehr unbedeutende Springfcder, wo-durch ihr Heroismus in Bewegung gesetzt wird. —In diesem Zeitpuncte waren alle Augen auf denKönig in Frankreich, Heinrich IV. gerichtet. Gleich-wie von diesem das Schicksal zahlreicher Völker ab-hieng , so hicng das scinige von einer jungen Schö-nen ab, in die er sterblich verliebt war. Diese an-gekettete Schöne war die Prinzeßin von Londe,eine Tochter des Connctable von Montinorency;um sie von dem Ungestümm des Monarchen zu befreyn,entfernte sie ihr Gemahl vom Hofe. Sehr oft vcrr
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