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kleidete sich der Monarch und unternahm nächtlicheWanderungen, nur um einige Augenblicke ihresUmganges gemessen zu können. Der Gemahl sahsich genöthigt, sie ausser das Königreich nach Flan-dem in Sicherheit zu bringen. 6) Dadurch fiel erin die Ungnade des Königs. Er begab sich zu seinerGemahlin in die Niederlande an den Hof des Erz-herzog Alberts Tief von den Pfeilen der Liebe ver-wundet, versammelte Heinrich IV den Staatsrath,damit er auf Mittel zu schleuniger Zurückbcrufungdes Prinzen und der prinzeßin bedacht seyn möch-te. pilleroy und Sülly riechen zu langsamen Maß-regeln. Wenn die Spanier, sagte Letztrer, sehn wer-den, das Ewr. Majestät sich wenig um den Prinzenund um die Prinzeß!» bekümmert, so werden sie sichfür selbige nicht sehr intereßiren. — Für die verwun-dete Liebe war dieses Gutachten allzubedachtlich.voll Ungeduld wendete sich der Monarch an Itan-ium Wolwissend, worum es dem gekränkten Lieb-haber zu thun war, riech dieser, daß man die Flücht-linge zurückfordern, und im Fall einer Verweige-rung sogleich dem Herzog Albert den Arieg an-kündigen sollte. — Unverzüglich wurde dieser Vor-schlag vollzogen. Der Prinz von Londe flüchtetesich nach Tcutschland; die prinzeßin blieb unterdem Schutze der Erzherzogin zu Brüssel. In Ge-heim wurde zwischen der Prinzeßin und dem Mouar,chen der zärtlichste Briefwechsel gepflogen. — Spi-nola, der spanische Agent zu Brüssel, auch selbstvon der Prinzeßin bezaubert, widersetzte sich ihrer
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