Band 
Erster Theil.
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man sich erinnert, daß sie ein sicheres und schnellesMittel in der Hände hatten, von dem Könige al-les zu erhalten, sobald sie sich im Nothfalle zurAuslieferung des Prinzen und der Priuzcsiin vonLonde einvcrsiehn würden. — Als der Monarchzur Ausführung der ausserordentlichsten Unterneh-mungen bereit war, wurde er den 14. May lüio.mitten in der Hauptstadt und auf öffentlicher Erraffevon der Hände des schwarmrrifche» RavaiUacs grau-samer Weise ermordet. So fiel dao Haupt der gros»sen Verbndung gegen Spanien ; nach Absonderungdes Hauptes von dem hcibe regten sich die Gliedernur kurze Zeit noch. Das französische Heer setztezwar feinen Marsch durch die Pfalz und über Rollnfort, und eroberte Iülich für die Häuser Branden-den g und Neuburg, hernach aber unternahm eskeine weitere That von Gewichte. Von den Eid-genossen kamen nur wenige, und in schlechtem Zu-stande wieder nach Hause.

Neue Unruhen waren in dem Schosse des Vater-landes einstanden. Bey einem Hochzeitfeste zu Gach-nang im Thurgau wurde nach gegenseitigen Sri-chclcyen einer der anwesenden Gäste, Hcctor vonLeroldingen von Ury, der zu Gachnang ein Herr«schafclicheö Gut besaß, übel verwundet; vom Weinerhitzt, eilten die Bauern zur Sturmglocke, stürm-ten in das Haus des von Beroldingcn und zerstör-ten seine Kapelle; der Statthalter des Landvogtskam herbey , um sie zum Frieden zu ermähnen; erward aber mit einem Hagel von Steinen vertrieben.Sogleich ward von den mitregicrenden Kantons hier-über zu Frauenfeld eine Tagleistung gehalten. 2 ü,