Band 
Erster Theil.
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rich empfahl gütlichen Vergleich; die übrigen Ran.tona schlugen das scharfe Recht vor. Um so vielschwieriger wurde der Handel, da man ihn für einenReligions streit ausgab. Mehr richteten für einmaldie Gesandten nicht aus, als daß ein strenger Be«fehl bekannt gemacht wurde : Jedermann , sende»hcitlich auch die Geistlichen sollen sich alles Schmä-hcns enthalten; niemand solle den andern in seinerReligion irren; kraft des kandcsfriedens möge jederohne Gefahr und Schaden seine» Glauben verändernu. s w. Inzwischen blieben die Rantons entzwryt.Die Ratholischen wollten nicht mehr neben Zürichauf den Taglcistungcn erscheinen; aus Furcht einesUeberfalls wurden gegenseitig die Gränzen bewacht.Zur Wiederherstellung des Friedens ließ Bern dieunpartheyischen Rantons nach Luzern zusammenberufen; vor denselben wurden die Ratholischen inihrer Klage , die Zürcher in ihrer Antwort verhört.Für einmal verglich man sich, daß die gegen einanderausgestellten wachen sollten abgcschaft und derganze Handel zu Laden , als an einem neutralenOrte, beygelegt werden. Auf der Tagleistung zuBaden wurden von beyden Partheyen Schwirigkeitengemacht. Die V katholischen Rantons weigertendenjenigen, die an dem Malest; im Thurgäu kei-nen Antheil hatten, nämlich Basel, Schafhauscn,und Appenzell, den Beysitz beym Gerichte über dieFchlbaren. Zürich hingegen maßte sich ausschließenddas Swafamt über diejenigen an, die zwar auch imThurgäu den Fehler verübt hatten , aber in dem un-mittelbaren Zürchergebict zu Haus waren. Endlichverglich man sich zu folgendem Auswege: Die Ge-