Band 
Erster Theil.
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sich auf dcr Landschaft; zu Zürich verschlang sie über4yoo Menschen; in dem Hauptfleckcn Schwatz, dcreben nicht groß ist / bey 1800, in der Stadt Ladenbey nc-o Personen. Im Appcnzellcrlande und imToggcnburg war die Mortalität aufs höchste ge-stiegen; im Tburgäu sah man ganze Dörfer ent,völkert und aus Mangel dcr Arbeiter die Felder ver-wüstet ; auch nur in dieser letzten, Grafschaft warenbey ZZZÄ4 Menschen gestorben. Eben so schrecklichsind die Folgen einer solchen Landseuche als dasUebel selbst. Die Ueberlcbenden gleichen denjenigen/die aus dem Schifbruchc entrinnen; voll Leichtsinnsehn sie nicht mehr das Grab dcr Verstorbnen/ sehnnur das.hinterlassene Erbthcil / die freyen Häuserund Guter, die ledig gewordenen Einkünfte und Be«dicnungcn. Weit schneller wird nach dcr Pest»feuche, als nach dcr Lheurung , die Bevölkerungersetzt. Im Jahre 1612. wurden zu Zürich 470 Ehen,als ungefähr eben so vjclc wie heut zu Lage geschlosisen, ungeachtet damals die Bevölkerung zum wenig,stcn ein Drittel geringer gewesen.

In dem benachbarten Teusschland herrschte dcrReligion wegen grosse Entzweyung. A,r Sicher,stellung trat dcr Marggraf von Laden in eine Ver»bindung mit Zürich und Lern. — Auf der cidgc,nößifchen Taglcistnng warnte der französische Lott.schaftcr die Kantons mit Nachdruck, daß sie sichdurch das Beyspiel des entzwcyten Deutschlandesvon eigner, innerer Entzweyung abschrecken las.sen. — Auf gleicher Taglcistung im Jahre 1612.wurden einige Zollstreiligkeilen zwischen den Eidge-nossen und dem Hause Oesterreich berichtigt. — Auf